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Steildach auf Nummer eins bei heimischen Häuslbauern

  • Steil statt Flach: Das Steildach gilt laut der Studie mit 87% als die beliebteste Dachform Österreichs.
  • Nummer 1 in Österreich: Knapp die Hälfte aller Befragten der Häuslbauer Studie vertrauen auf ein klassisches Satteldach.
  • Walmdach im Aufwind: Diese Dachform überzeugt aufgrund von Optik und gewinnt stark an Bedeutung
  • Trend zur eigenen Energiegewinnung: 20 % der befragten Häuslbauer gaben an über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom erzeugen zu wollen.

Wien, 22. November 2017 – Österreich, Land der Steildächer? Egal ob ländliche Gemeinde, historisches Stadtzentrum oder Almhütte, unser Land ist traditionell geprägt von Wohnhäusern mit steilen Dächern. Das Vertrauen in diese Dachform besteht weiterhin. Die heimischen Häuslbauer setzen überwiegend auf die zahlreichen Vorteile von dem vielseitigen Steildach. Das zeigen auch die Kernergebnisse der Häuslbauer Studie 2017. Diese wurde im Auftrag der Plattform Dachvisionen vom Market Institut durchgeführt.

Wahl der Dachform entscheidend für das Gesamterscheinungsbild

Welche Dachform wähle ich für mein Haus? Diese entscheidende Frage müssen sich Häuslbauer stellen, wenn sie sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllen wollen. Das Dach bildet in der Gesamtbetrachtung das „Gesicht des Hauses“. Der Charakter der eigenen vier Wände wird somit ungemein geformt. Dass die Dachwahl in der Planung einen hohen Stellenwert einnimmt, bestätigt die oben genannte Studie. 94 % der Häuslbauer sind der Meinung, dass das Dach einen sehr großen Einfluss auf das Gesamterscheinungsbild ihres Hauses hat.

Die beliebtesten Dachformen in Österreich

Bei dieser Entscheidung liegt das Steildach in Architektur und Wohnbau voll im Trend. 87 % der Österreicher setzen im Hausbau auf eine Steildachlösung und rund 14 % auf ein Flachdach. Platz eins unter allen Dachvarianten nimmt dabei das klassische Satteldach ein (45 %). Bei Häuslbauern lässt sich eine klare Tendenz zum vierflächigen Walmdach erkennen (26 %).

„Wie sehr das Steildach nach wie vor zur österreichischen Identität gehört, verdeutlichen die Ergebnisse unserer Studie: Rund 9 von 10 heimischen Häuslbauern entscheiden sich für eine der vielfältigen Varianten dieser Dachform. Das klassische Satteldach mit Giebel und zwei geneigten Dachflächen ist und bleibt dabei die mit Abstand beliebteste Dachform in Österreich“, erklärt Alfred Steingress, Dachexperte und Sprecher von Dachvisionen.

Vielfältige Gründe führen zur Entscheidung bei Wahl der Dachform

Häuslbauer entscheiden sich aus unterschiedlichen Beweggründen für ihre persönliche Dachform. Für mehr als ein Drittel (35 %) sind optische Aspekte der wichtigste Einflussfaktor. Weitere entscheidende Gründe sind die bessere Ausnutzung der Grundfläche (21 %), die einfache Energiegewinnung durch Photovoltaik (19 %), die Möglichkeit zur nachträglichen Schaffung von Wohnraum (19 %), die günstigeren Kosten in der Anschaffung (15 %) und die Langlebigkeit des Daches (15 %).

In der Praxis können folgende Dachformen am meisten überzeugen:

  • Aus ästhetischen Gründen entscheiden sich Häuslbauer in erster Linie für ein Walmdach (46 %).
  • Um einfach, nachträglichen Wohnraum durch einen Dachgeschossausbau zu schaffen, haben sich 36 % für ein Mansarddach entschieden.
  • Österreichische Häuslbauer, die bei den Anschaffungskosten sparen wollen (24 %) und denen einfache Energiegewinnung durch Photovoltaik ein Anliegen ist (21 %), entscheiden sich für ein Pultdach
  • Das klassische Satteldach gilt als besonders Robust und somit langlebig(19 %).

„Die Gründe für eine Entscheidung pro Steildach sind vielfältig. Sie reichen von der Ästhetik über die einfache Möglichkeit zur nachträglichen Wohnraumbeschaffung bis hin zu geringeren Anschaffungskosten. Dass sich diese Entscheidung auch langfristig rechnet, bestätigen die hohen Zufriedenheitswerte der Steildachbesitzer“, so Steingress.

Häuslbauer setzen auf eigene Stromerzeugung über das Dach

Mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) gibt an , dass der Bedarf an mehr Wohnraum das entscheidende Argument für den Hausbau ist. Auch das Dachgeschoss spielt in diesen Überlegungen eine immer wichtigere Rolle. Immerhin planen 33 % der Befragten den Dachraum auch als tatsächlichen Wohnraum zu nutzen. 26 % sehen hier hauptsächlich die Möglichkeit eines Lagerraumes. Im Zusammenhang mit der Dachraumnutzung ist auch die Energiegewinnung für den Einzelnen zum Thema geworden. 20 % wollen zukünftig über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eigenen Strom erzeugen.

„Das Thema ‚Energiegewinnung über’s Dach’ ist bei den Häuslbauern angekommen. Häuser mit einem Steildach eignen sich dazu besonders gut. In die Dachfläche integrierte Photovoltaik- oder Solarpaneele fügen sich ganz harmonisch und ohne großen Aufwand in das Erscheinungsbild des Hauses ein“, sagt Experte Alfred Steingress.

Baufirma als wichtigste Informations- und Beratungsquelle

Für Häuslbauer ist die wichtigste Informations- und Beratungsquelle zur Wahl ihrer Dachform die beauftragte Baufirma (38 %). Architekten bzw. Planerbüros teilen sich mit der Beratung durch Familie, Freunde und Bekannte den zweiten Platz (mit jeweils 34 %). Ein Viertel der Befragten informiert sich ausführlich über Internet und Fachzeitschriften selbst.

Über die Häuslbauer Studie 2017

Für die Häuslbauer Studie 2017 wurden 1.033 Fachpersonen (527 Häuslbauer, 506 Renovierer/Sanierer) aus ganz Österreich zu unterschiedlichen Themen rund um das Hausbauen befragt. Umgesetzt wurde die Studie im Zeitraum zwischen 3.8.2017 und 5.9.2017 durch Kombination aus persönlichen- und Online Interviews.

Über die Plattform Dachvisionen

Die Unternehmen BRAMAC, VELUX, TONDACH, ETERNIT und holzbau austria haben sich zur Plattform Dachvisionen – ehemals Initiative pro Steildach – zusammengeschlossen. Das Ziel ist es, Interessierte mit relevanten Informationen rund um das Dach zu versorgen. Auf www.dachvisionen.at, Facebook und Pinterest werden unterschiedliche Inhalte zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Dachformen bereitgestellt. Im Fokus stehen dabei jegliche Nutzungsvorteile von Steildächern.

 

Pressekontakt
Ketchum Publico
Mag. Karin Singer-Golliasch, MAS
E: karin.singer@ketchum-publico.at
T: +43 664 808 69 105

By | 2018-08-02T09:47:12+00:00 November 24th, 2017|News|0 Comments

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