Im Zentrum der diesjährigen Kommunalmesse standen aktuelle Entwicklungen in der Ortsbildgestaltung. Tarek Leiters Vortrag beschäftigte sich mit der Zersiedelung österreichischer Gemeinden. Außerdem informierte die Plattform Dachvisionen welche Bedeutung die Wahl des richtigen Daches für das Erscheinungsbild von Gemeinden hat.

Wien, 10. Juli 2017 – „Gemeinsam Heimat gestalten“ lautete das Motto der Kommunalmesse 2017. Diese Messe ist die wichtigste Informationsveranstaltung für Vertreter österreichischer Gemeinden. Diese fand von 29. bis 30. Juni 2017 im Messezentrum Salzburg statt. Die zentralen Themen waren: Ortsbildgestaltung und Digitalisierung der Gemeinden. In Kooperation mit der Plattform Dachvisionen stellte Tarek Leitner aktuelle Entwicklungen in der örtlichen Raumplanung in Österreich vor.

Tarek Leitner kritisiert fortschreitende Zersiedelung der Gemeinden

Besonders negativ fällt Leitner hier die Zersiedelung österreichischer Gemeinden auf. „Wir schaffen uns in großer Intensität Transiträume, an die wir gar nicht mehr den Anspruch stellen, dort verweilen zu wollen. In diesen würde niemals das Gefühl erwachen, auch einmal einen Kaffee trinken zu wollen, wenn man ein bisschen Zeit übrig hat“. (Leitner) Neue Einkaufszentren am Rande von Ortschaften sind ihm in diesem Zusammenhang ein besonderer Dorn im Auge. Durch die Abwanderung des Einzelhandels, aber auch von Apothekern und Ärzten, würden die Ortskerne nach und nach aussterben. Damit einher geht dann auch ein gewisser Verfall der historischen Zentren.

Dach spielt entscheidende Rolle für Erscheinungsbild von Ortskernen

Gerade das optische Erscheinungsbild hat große Bedeutung für die Attraktivität von Gemeinden. „Dach und Fassade sind das Gesicht eines Hauses“, hält Leitner weiter fest. Vor allem im dichter bebauten Ortszentrum spielt die richtige Wahl der Dachform eine entscheidende Rolle. „Wer historische Viertel in Städten und Gemeinden, also etwa die Gegend rund um Marktplätze, betrachtet, stellt schnell fest, dass die alten Häuser zwar individuell gestaltet sind, aber doch auch Ähnlichkeiten haben. So haben etwa alle Dächer eine klassisch geneigte Form“, erläutert Michael Utvary, Sprecher der Plattform Dachvisionen. „Damit sich renovierte Häuser und Neubauten harmonisch in das Ortsbild einfügen, ist es deshalb besonders wichtig, auf das bewährte geneigte Dach zurückzugreifen.“ Davon profitieren schlussendlich auch die Bewohner dieser Häuser. Geneigte Dächer bieten Wohnraumreserven und besten Schutz bei jeder Witterung. Sie sind besonders energieeffizient und langfristig gesehen auch die günstigste Dachform.

Über die Plattform Dachvisionen

Um Häuslbauer und Sanierer bei der Wahl der passenden Dachform zu unterstützen, haben sich fünf heimische Großbetriebe zur Plattform „Dachvisionen“ zusammengeschlossen. Auf den Informationsplattformen www.dachvisionen.at, Facebook und Pinterest finden Interessierte unterschiedliche Inhalte zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Dachformen. Im Fokus stehen dabei die Nutzungsvorteile von geneigten Dächern – in bauphysikalischer wie wirtschaftlicher Hinsicht.

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