fbpx
Home/Schutz und Sicherheit/Wettersicherheit
Wettersicherheit 2017-06-09T11:22:57+00:00

Das Steildach – optimaler Schutz vor Witterungseinflüssen

Bauen beruht zum großen Teil auf Erfahrung. Es gibt in der Baugeschichte keine Epoche in unseren Breitengraden, bei der das Flachdach als bestimmendes Stilelement vorkommt und keine traditionellen Häuser mit Flachdach. Modetrends sind auch beim Bauen vergänglich. Was bleibt, sind Häuser, gebaut mit der nachhaltigen Erfahrung des Handwerkes.

Angesichts des weltweiten Klimatrends mit der Tendenz zu Wetterextremen wird der Schutz „ganz oben“ immer wichtiger. Speziell das hinterlüftete Steildach ist in Zeiten des viel strapazierten Klimawandels jenes Dach, welches die Anforderungen an Schutz und Sicherheit vor Witterungseinflüssen am Besten erfüllt.

Bei Niederschlägen ein Schutzschild des Hauses

Wasser ist die Hauptursache für die Zerstörung von Gebäuden. Ein steiles Dach kann Niederschlagswasser immer schneller ableiten, als eine Konstruktion bei der kaum Gefälle vorhanden ist. Das Wasser kann sich nicht an ebenen Stellen stauen und die Oberfläche wird permanent entwässert.

Sicher, selbst bei widrigsten Bedingungen

Selbst bei gefrorenen Niederschlägen, wie z. B. Hagel, punktet das Steildach. Beim Flachdach können Hagelkörner leicht zu Beschädigungen der Dachhülle führen, weil die Hagelkörner senkrecht aufprallen. Durch die Neigung werden diese verlangsamt und vom Gebäude weggeleitet.

Wissenschaftlich bestätigt

Ein weiterer Vorteil des Steildaches gegenüber einem Flachdach: Die Dachvorsprünge schützen die Hausmauer wie z. B. Fassade und Fenster gezielt vor Feuchtigkeit und die Lebensdauer des gesamten Hauses verlängert sich von 20 auf 40 Jahre. Diese Zahlen beruhen auf langfristigen wissenschaftlichen Studien.

Sicher vor Wind und Sturm

Stürme sind kein Jahrhundertereignis mehr, sondern treten zunehmend in immer kürzeren Abständen auf. Die schwersten Schäden entstehen interessanterweise bei flachen Dächern und bei Dächern mit sehr großflächigen Eindeckmaterialien.

Bessere Aerodynamik

Das Steildach bietet schon aufgrund der Aerodynamik einen wesentlichen Vorteil. Je steiler das Dach, umso größer der Anpressdruck an der Wind zugewandten Seite. Die Windkräfte brechen dann am First. Die Sogkräfte auf der vom Wind abgewandten Seite sind nur mehr gering. Bei flachen Dachneigungen brechen die Windkräfte wesentlich weniger. Die Sogwirkung ist daher stärker, das Eindeckmaterial wird abgehoben.

Eindeckungen mit Mehrwert

Eine elementare Rolle bei Sturm spielt zudem auch die Dacheindeckung, denn die kleinformatigen Eindeckungen eines Steildaches haben bei starken Windlasten einen entscheidenden Vorteil. Bei starkem Windsog heben sich diese leicht ab – ohne jedoch von der Dachlatte zu rutschen – der Unterdruck kann somit entweichen und die Belastung verringert sich augenblicklich.

Die Segel richtig setzen mit der passenden Dachform

Bei auf Schalung fixierten Eindeckungen, oder großflächigen Eindeckmaterialien, wie sie für das Flachdach üblich sind, ist das nicht möglich. Ganz im Gegenteil: Ein flaches Dach wirkt bei starkem Wind wie ein Tragflächenprofil. Der Sturm hat wenig Angriffsfläche, um das Dach niederzudrücken, aber wenn sich die Strömung hinter dem First anlegt, entsteht ein Unterdruck, der oft die gesamte Dachkonstruktion (Schalung, Lattung, Dämmung), wie ein Flugzeug, abheben lässt.

Sorgenfrei im Winter bei Eis und Schnee

Der Winter stellt hohe Anforderungen an das Dach. Zum einem hat es die Schneelasten zu tragen. Diese Aufgabe erfüllt der richtig bemessene Dachstuhl. Zum anderen soll das Gebäude von den Eis- und Schneemassen geschützt werden. Dies erfolgt durch eine fachgerechte Eindeckung. Unterstützt wird die Eindeckung bei der Erfüllung dieser Aufgabe durch den richtig angebrachten Schneeschutz.

Bei zehn Zentimeter Nassschnee drücken bereits 40 Kilogramm pro Quadratmeter auf das Dach und bei einer zehn Zentimeter dicken Eisschicht sind es sogar rund 90 Kilogramm pro Quadratmeter. Besonders für Flachdächer können dann Schnee und Wassermengen problematisch werden.

Ein geneigtes Dach passt sich optimal an die Anforderungen der österreichischen Klimazone an. Die Einsturzgefahr und Gewichtsbelastung pro Quadratmeter sind geringer und auch Tau- und Regenwasser kann besser abfließen.